Dank an Waldbrand-Einsatzkräfte in Lieberose – gute Kooperation wird geehrt

Lieberose, 12.11.2018. Der unermüdliche Einsatz der Feuerwehren während der diesjährigen großen Waldbrände auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lieberose wurde am vergangenen Freitag (9.11.) in der Lieberoser Darre geehrt. Für höchstes Engagement und eine herausragende Kooperation sprachen Land, Landkreis, Kommunen und Flächenbesitzer ihren Dank aus. Hand in Hand werden die Partner an der Verbesserung des Waldbrandschutzes weiterarbeiten.

Waldbrände in ungekannter Intensität und Häufigkeit hielten bereits seit dem Sommer die Region Lieberose in Atem. Von Ende Juni bis Mitte Oktober brannte es wiederholt auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lieberose. Die Brandursachen werden von der Polizei ermittelt. Besitzer der betroffenen Flächen sind der Landesbetrieb Forst Brandenburg, die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg sowie die Wald- und Grundbesitz GmbH. Im Rahmen einer gemeinsamen Wald-Wildnis-Strategie sind die Flächen der freien Naturentwicklung gewidmet.

Bei einer gemeinsamen Dankesfeier am 9. November wurde das große Engagement der Einsatzkräfte geehrt. Minister Jörg Vogelsänger, Staatsekretärin Katrin Lange, Landrat Stephan Loge, Amtsdirektor Bernd Boschan sowie Stiftungsgeschäftsführer Dr. Andreas Meißner und Günter Dwelck, Geschäftsführer der Wald- und Grundbesitz GmbH, sprachen den Einsatzkräften und Partnern in der denkmalgeschützten Lieberoser Darre ihren Dank aus. Kreisbrandmeister Roland Judis bezeichnete die Feier als würdigen Abschluss und lobte auch die Einrichtung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe, die künftig die Arbeit weiter erleichtern und den Waldbrandschutz verbessern soll.

„Wildnisschutz ist eine Herausforderung, die nur gemeinsam mit vielen Partnern und Unterstützern gemeistert werden kann.“, sagte Dr. Andreas Meißner, Geschäftsführer der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg. „In dieser Extremsituation wurde die sehr gute Kooperation zwischen Feuerwehr, Landesbetrieb Forst Brandenburg und weiteren Akteuren mit der Stiftung deutlich. Die unermüdliche Unterstützung und die Einsatzbereitschaft der fast durchweg ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehren hat uns tief beeindruckt.“

Die dichte Kette der großen Brandereignisse und die Gefahr des Übergreifens des Feuers auf Nachbarflächen verlangten in diesem extrem trockenen Sommer schnelles Handeln und umfassende Löscharbeiten. Die gute Kooperation soll auch in Zukunft weiter ausgebaut und das Waldbrandschutzkonzept Eigentümer übergreifend erweitert werden.