Wildnisgebiet Anklamer Stadtbruch, ein Naturparadies an der deutschen Ostseeküste. © Stefan Schwill / NABU Stiftung

Wildnisgebiet Anklamer Stadtbruch, ein Naturparadies an der deutschen Ostseeküste. © Stefan Schwill / NABU Stiftung

Naturschutzverbände stellen "Agenda für Wildnis" vor

Aufruf an die Politik für gemeinsames Handeln zur Erreichung des Zwei-Prozent-Wildnisziels

Frankfurt, 2. Dezember 2020 – Die Initiative „Wildnis in Deutschland“ – ein Bündnis von 19 namhaften Naturschutzorganisationen – stellt heute ihre „Agenda für Wildnis“ vor. Darin appelliert sie an verschiedene politische Ressorts, ihren Beitrag für mehr Wildnis in Deutschland zu leisten. Die Bundesregierung hat ihr selbst gestecktes Ziel, bis 2020 auf zwei Prozent der Landesfläche große Wildnisgebiete auszuweisen, deutlich verfehlt. Gerade einmal 0,6 Prozent sind bislang erreicht.

weiterlesen
Foto: Dr. Tilo Geisel

Foto: Dr. Tilo Geisel

Mehr Raum für die Wildnis

Stiftung vergrößert ihr Wildnisgebiet Heidehof mit Förderung durch den neuen Wildnisfonds der Bundesregierung

Jüterbog, 26.11.2020. Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg gehört zu den ersten beiden Projektpartnern, die über den neu eingerichteten Wildnisfonds der Bundesregierung beim Flächenkauf von Wildnisgebieten gefördert werden. Mit dem Kauf von rund 73 Hektar Fläche auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Heidehof kann die Stiftung hier ihre bestehende Wildnisfläche auf 2085 Hektar vergrößern. Ein wertvoller, weiträumig unzerschnittener Lebens- und Rückzugsraum für Tier- und Pflanzenarten wird so dauerhaft für den Wildnisschutz gesichert.


„Im Jahr unseres 20. Jubiläums gibt es einen besonderen Grund zu feiern“, sagt Stiftungsgeschäftsführer Dr. Andreas Meißner. „Wir gehören zu den beiden ersten Organisationen, die mithilfe des Wildnisfonds der Bundesregierung Flächen für den Wildnisschutz kaufen und dauerhaft sichern. Für diese Unterstützung möchten wir uns herzlich bedanken.“

Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg ist als „Die Wildnisstiftung“ eine der größten und erfahrensten privaten Eigentümerinnen von Wildnisflächen in Deutschland. Insgesamt betreut sie Flächen mit einer Größe von rund 13.600 ha im Land Brandenburg. Auf rund zwei Drittel der Fläche finden bereits keine Eingriffe mehr statt. Hier entwickeln sich Urwälder von morgen als Wildnisgebiete im Sinne der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt. Dank der Förderung durch den Wildnisfonds kommen nun 73 Hektar Fläche auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Heidehof hinzu.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Seit Jahrhunderten wird nahezu die gesamte Landfläche in Deutschland stark vom Menschen beeinflusst. Große, zusammenhängende Gebiete, in denen sich die Natur vom Menschen ungestört entwickeln kann, sind sehr selten. Dabei sind wilde Ökosysteme unverzichtbar für den Schutz unserer Lebensgrundlage, der biologischen Vielfalt. Um diese natürlichen Lebensräume wieder zu aktivieren, ist es das Ziel der Bundesregierung, mindestens zwei Prozent der Landesfläche Deutschlands wieder zu Wildnis werden zu lassen. Diesem Ziel wollen wir mit dem Wildnisfonds ein großes Stück näherkommen. Jetzt machen wir den Anfang mit zwei bemerkenswerten Flächen: Mit der Förderung des Ankaufs einer bedeutenden Fläche Waldwildnis im Frankenwald setzen wir einen starken Impuls für die laufende Wildnisentwicklung in Thüringen. In Brandenburg wird das bestehende große Wildnisgebiet  „Heidehof“ um einen weiteren wertvollen Teil erweitert.“

Über die ersten Projekte im Rahmen des Wildnisfonds freut sich auch die Initiative „Wildnis in Deutschland“, ein breites Bündnis aus 19 namhaften Naturschutzorganisationen, das sich für die Einrichtung des Fonds einsetzte. „Jetzt stellt der Wildnisfonds seine Wirksamkeit unter Beweis. Ein wichtiger Meilenstein für den Naturschutz, um wertvolle Lebensräume zu erhalten“, so Manuel Schweiger von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, die Koordinator der Initiative „Wildnis in Deutschland“ ist.

Nach Erweiterung der Heidehof-Flächen durch die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg in den letzten Jahren ist hier ein beeindruckendes Wildnisgebiet auf über 2000 Hektar entstanden, das Rückzugsräume für zahlreiche teils bedrohte Tier- und Pflanzenarten bietet. Es ist ein wichtiger Lebensraum für das hier ansässige Wolfsrudel und seltene Arten wie z. B. Ziegenmelker und Zauneidechse. Die Biotope reichen von offenen Sandlebensräumen und Besenheiden über Pionierwälder aus Birken und Kiefern bis hin zu älteren Traubeneichenwäldern, die sich zu Urwäldern von morgen entwickeln. Die Flächen liegen im Naturschutzgebiet „Heidehof-Golmberg“, das auch nach europäischem Recht gemäß der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie und der Vogelschutzrichtlinie geschützt ist.


Stiftung Naturlandschaften Brandenburg – Die Wildnisstiftung

Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg engagiert sich als „Die Wildnisstiftung“ seit ihrer Gründung im Jahr 2000 mit eigenen Flächen und Expertise für Wildnisgebiete und deren Vernetzung.
Sie ist eine der größten privaten Eigentümerinnen von Wildnisgebieten in Deutschland.
Stifter sind das Land Brandenburg, die Zoologische Gesellschaft Frankfurt, der Naturschutzbund
Deutschland (NABU), die Umweltstiftung WWF Deutschland, der Landschafts-Förderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung, die Gregor Louisoder Umweltstiftung und eine Privatperson.
Die private Stiftung besitzt und verwaltet auf den ehemaligen Truppenübungsplätzen Jüterbog, Heidehof, Lieberose und Tangersdorf Flächen im Umfang von rund 13.600 ha. Sie setzt sich für die ökologische Vernetzung ihrer Flächen ein und macht sie erlebbar. Als Vermittlerin von Fachwissen und Expertenaustausch engagiert sie sich dafür, das Thema Wildnisschutz im politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs voranzubringen.
Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg ist Partner der gemeinsam mit vielen Naturschutzverbänden ins Leben gerufenen Initiative „Wildnis in Deutschland“, die unter www.Wildnis-in-Deutschland.de Hintergrundinformationen und einen Newsletter zum Thema anbietet.

Weitere Informationen unter www.stiftung-nlb.de



Förderprogramm Wildnisfonds

Mit dem Förderprogramm „Förderung der Wildnisentwicklung in Deutschland“ (Wildnisfonds) unterstützt das Bundesumweltministerium gezielt Maßnahmen, um das Zwei-Prozent-Wildnisziels der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) zu erreichen. Das Ziel sieht vor, dass sich die Natur auf mindestens zwei Prozent der Fläche Deutschlands wieder nach ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten entwickelt. Das betrifft beispielsweise Wälder, Bergbaufolgelandschaften, ehemalige Truppenübungsplätze, Gebiete an Fließgewässern oder an Meeresküsten, in Mooren und im Hochgebirge. Wildnisgebiete im Sinne des Zwei-Prozent-Ziels der NBS sind ausreichend große, (weitgehend) unzerschnittene, nutzungsfreie Gebiete, in denen ein vom Menschen unbeeinflusster Ablauf natürlicher Prozesse dauerhaft gewährleistet ist.
Im aktuellen Bundeshaushalt stehen für den Wildnisfonds 20 Millionen Euro bereit. Der Wildnisfonds ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Mit seiner Betreuung ist die bundeseigene Projektträgerin Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH beauftragt.

Zur Pressemitteilung des BMU vom 26.11.2020

Zur Pressemitteilung der Initiative Wildnis in Deutschland vom 26.11.2020

Das Team der Wildnisstiftung in Lieberose: V.l.n.r.: Annemarie Kaiser, Jenny Eisenschmidt, Julia Geuder

Das Team der Wildnisstiftung in Lieberose: V.l.n.r.: Annemarie Kaiser, Jenny Eisenschmidt, Julia Geuder

Die Wildnisstiftung im Dialog

Stiftung bietet in Lieberose Beratung zu allen Fragen rund um das Wildnisgebiet

Lieberose, 13.10.2020. Für alle Fragen und Anregungen rund um das Wildnisgebiet der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lieberose hat die Stiftung einen Wildnisdialog eingerichtet. Die Wildnisstiftung, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiert, lädt Anwohner, Besucher der Region und alle Interessierten herzlich zum Austausch ein.

weiterlesen
Foto: NaturRanger e.V.

Foto: NaturRanger e.V.

Deutsche Postcode Lotterie fördert die Wildnisbotschafter

Wertvolle finanzielle Unterstützung erfährt das Wildnisbotschafter-Projekt der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg in Kooperation mit dem NaturRanger e.V. aus Bestwig im Sauerland: Ab dem 15.10.2020 fördert die Deutsche Postcode Lotterie das Projekt Wildnisbotschafter mit 24.000 Euro. Mit dem Projekt wird jungen Menschen die Möglichkeit gegeben, Wildnis hautnah zu erleben und sich als Botschafter für mehr Wildnis in Deutschland einzusetzen.

weiterlesen
Claus Obermeier, Foto: Sebastian Hennigs

Claus Obermeier, Foto: Sebastian Hennigs

Projekt Wildnisbotschafter: Interview mit Claus Obermeier

Mehr Wildnis für Deutschland - Interview zum Projekt Wildnisbotschafter mit Claus Obermeier, Vorstand der Gregor Louisoder Umweltstiftung

weiterlesen
Foto: Jochen-Christian Werner

Foto: Jochen-Christian Werner

EMB überreicht 15.500 Euro-Scheck für Projekte im Naturpark Uckermärkische Seen

Geld für Flächenankäufe und Schildkröten-Schutzprojekt

(Potsdam/Annenwalde, 01.10.2020) Einen Scheck über 15.500 Euro für den Naturpark Uckermärkische Seen überreichte heute Dr. Jens Horn, Geschäftsführer der EMB Energie Mark Brandenburg GmbH, in Annenwalde bei Templin an Anika Niebrügge, Stiftung Naturlandschaften Brandenburg, sowie an Roland Resch und Christoph Heinrich, Vorstandsmitglieder der Fördervereins Feldberg-Uckermärkische Seenlandschaft e. V. Die EMB und viele ihrer Kunden unterstützen durch Ihren Beitrag, der über das Preisangebot „EMB Natur“ gesammelt wird, Flächenankäufe im Bereich des Ragöser Bachtals und des Großen Beutelsees sowie ein Schutzprojekt für die sehr seltene Europäische Sumpfschildkröte.

Viele hundert Erdgas-Kunden engagieren sich über das Angebot „EMB Natur“ gemeinsam mit dem Energiedienstleister EMB für den Naturschutz. Sie zahlen einen freiwilligen Preisaufschlag von monatlich 1 Euro auf ihren Erdgaspreis. Den dadurch erzielten Betrag verdoppelt die EMB. Die Gesamtsumme erhält die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg, die gemeinsam mit ihren Partnern in den Naturparken Uckermärkische Seen und Nuthe-Nieplitz die zweckgebundene Spende für Flächenkäufe und Umweltprojekte einsetzt. „Naturschutz vor der Haustür kommt an: Die diesjährige Summe von 15.500 Euro ist die zweithöchste Summe seit Einführung unseres Angebotes. Insgesamt konnten wir seit November 2001 über 215.000 Euro für die beiden Naturparke zur Verfügung stellen“, so EMB-Geschäftsführer Dr. Jens Horn.

Die aktuelle Spende wird zum einen für den Ankauf von insgesamt rund 3,3 Hektar Flächen im Bereich des Ragöser Bachtals und des Großen Beutelsee eingesetzt. Zum anderen wird ein Schutzprojekt für die sehr seltene Europäische Sumpfschildkröte gefördert. Der Förderverein Feldberg-Uckermärkische Seenlandschaft e.V. ist Partner und Förderer des vom Verein AGENA e.V. initiierten Projektes „Die Schildkröte der Moore kehrt zurück“, bei dem es neben der Bestandsstützung vorhandener Vorkommen der Europäischen Sumpfschildkröte auch um die Wiederansiedlung der in Deutschland akut vom Aussterben bedrohten Art in der Tangersdorfer Heide geht.
„Das Engagement der EMB und ihrer Kunden ermöglicht es uns nicht nur, wertvolle Flächen dauerhaft für die Natur zu sichern, sondern auch die Tierwelt besser zu schützen und mit Umweltbildung Akzeptanz zu fördern“, erläutert Anika Niebrügge, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg.

Informationen zur EMB und zur Stiftung Naturlandschaften Brandenburg sind im Internet unter www.emb-gmbh.de und www.stiftung-nlb.de erhältlich.

Kontakt:
EMB Energie Mark Brandenburg GmbH – Pressestelle
Jochen-Christian Werner
Tel.: 0331 7495-291 oder 0170 3342910
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

____________________________________________


Faktenblatt

EMB Natur – Ein Preisangebot für die Natur in Brandenburg

-Im November 2001 wurde das Preisangebot „EMB Natur“ eingeführt:
Wer sich dafür entscheidet, zahlt freiwillig einen Aufschlag von 1 Euro pro Monat auf seine Erdgasrechnung. Den eingenommenen Betrag verdoppelt die EMB und rundet gegebenenfalls auf.

-Seit Einführung von EMB Natur wurden über 200.000 € ausgezahlt.

-Das Geld erhält die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg, die es zweckgebunden für Projekte abwechselnd in den Naturparks Nuthe-Nieplitz und Uckermärkische Seen verwendet. Dazu gehören Flächenankäufe, Umweltbildungsaktionen und Angebote, die die geschaffenen Wildnisgebiete erlebbar machen.

Die Projekte im Naturpark Uckermärkische Seen:
2002: Landerwerb im Naturschutzgebiet „Klienitz“
2004: Flächenerwerb auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Tangersdorfer Heide, ca. 15 Hektar
2006: u. a. Co-Finanzierung einer Brücke (aufgepfahlter Wanderweg) über den Ragöser Bach zum Biberturm
2008: Flächenerwerb für Biberstauflächen in den Gemarkungen Annenwalde, Beutel und Tangersdorf, ca. 8 Hektar
2010: Verbesserung Rundwanderweg um den Densowsee und Heckenpflanzung zum Erosionsschutz
2012: Flächenankäufe im Naturschutzgebiet Kleine Schorfheide
2014: Flächenerwerb im Ragöser Bachtal; Infopunkt am Wanderweg zwischen Beutel und Annenwalde
2016: Heideprojekt im Naturschutzgebiet „Kleine Schorfheide“
2018: Flächenankauf am Ostufer des Großen Beutelsees
2020: Flächenankauf im Bereich des Ragöser Bachtals und des Großen Beutelsees; Schutzprojekt für die Europäische Sumpfschildkröte

Kontakt:
EMB Energie Mark Brandenburg GmbH - Pressestelle
Jochen-Christian Werner
Großbeerenstraße 181 – 183, 14482 Potsdam
Tel.: 0331 7495-291 oder 0170 3342910
Fax: 0331 7495-216
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Foto: Dr. Tilo Geisel

Auch ein Insektenmonitoring findet im Rahmen des Forschungsprojektes PYROPHOB auf den Waldbrandflächen statt. Foto: Dr. Tilo Geisel

Wildnisgebiete liefern wichtige Erkenntnisse für den Wald der Zukunft

Neues Modellprojekt PYROPHOB startet mit Stiftung und renommierten Forschungspartnern – Waldklimafonds fördert Forschungen über fünf Jahre

Luckenwalde/Jüterbog/Treuenbrietzen, 08.06.2020. Wie sich Wälder in Zeiten des Klimawandels entwickeln und Hitzeperioden, Dürre und Brände überstehen können, untersucht das neu gestartete Forschungsprojekt PYROPHOB im Süden Brandenburgs. Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg ist mit renommierten Forschungspartnern beteiligt und bringt Waldbrandflächen im Wildnisgebiet bei Jüterbog als wertvolle Vergleichsflächen ein.

weiterlesen
Löschbrunnen_SNLB

Löschbrunnen_SNLB

Stiftung engagiert sich für Waldbrandschutz

- Waldbrandschutzsystem mit Brunnen und Schneisen bei Neuheim und Klausdorf erweitert
- Jüterboger Außenstelle der Stiftung wird personell verstärkt

Luckenwalde/Jüterbog, 29.04.2020. Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Jüterbog hat die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg die Waldbrandsicherheit weiter erhöht. In Abstimmung mit Feuerwehr, Forstverwaltung, Naturschutz und Brandschutzexperten hat die Stiftung das Waldbrandschutzsystem nach Auswertung der letzten Brände angepasst und erweitert. Zur Verstärkung der Außenstelle in Jüterbog stellt die Stiftung eine/n weitere/n Liegenschaftsbetreuer/in ein.

weiterlesen
Waldbrandschutz: Baumfällarbeiten am Wanderweg. Foto: Stiftung Naturlandschaften Brandenburg

Waldbrandschutz: Baumfällarbeiten am Wanderweg. Foto: Stiftung Naturlandschaften Brandenburg

Waldbrandschutz am Wanderweg

Stiftung informiert über Baumfällarbeiten zur Pflege der Brandschutzstreifen

Luckenwalde/Jüterbog, 30.01.2020. Zur Erhöhung der Waldbrandsicherheit fanden kürzlich Baumfällarbeiten statt, unter anderem in Nähe des Wanderwegs Wurzelberg bei Luckenwalde. Die teilweise parallel zu den Wanderweg verlaufenden Waldbrandschutzstreifen bedürfen regelmäßiger Pflege und wurden in Vorbereitung auf die kommende Waldbrandsaison von Nadelholz befreit. An der Kreisstraße zwischen Frankenfelde und Felgentreu fanden ebenso Holzentnahmen zur Waldbrandvorsorge statt.

weiterlesen
Foto: Dr. Tilo Geisel

Kleiner Perlmutterfalter auf Besenheide. Foto: Dr. Tilo Geisel

Jetzt Naturerlebnisse für 2020 planen

Neue Jahresprogramme für die Wildnisgebiete bei Jüterbog und Lieberose sind unter www.stiftung-nlb.de erschienen und kostenfrei bestellbar

Jüterbog/Lieberose, 13.01.2020. Rund um ihre Wildnisgebiete bei Jüterbog und Lieberose bietet die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg mit ihren Partnern im Jahr 2020 wieder ein vielfältiges Programm an. Geführte Wanderungen, spannende Vorträge, Radtouren und Ausstellungen bieten interessante Einblicke in die faszinierende Naturentwicklung auf den ehemaligen Truppenübungsplätzen. Die Termine für das Jahr 2020 sind jetzt unter www.stiftung-nlb.de veröffentlicht und die beiden Kalender für die Stiftungsflächen Jüterbog und Lieberose können kostenfrei bestellt werden. Für einige Angebote, wie die beliebten Wolfsexkursionen, wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.

weiterlesen

Schwerer Unfall im Naturschutzgebiet Heidehof‐Golmberg: Illegale Befahrung kostete Motocrosser fast das Leben

Jüterbog/Luckenwalde/Treuenbrietzen, 22. November 2019. Schwer verletzt und bewegungsunfähig wurde am Sonntag, 27.10.2019 ein Motocrossfahrer im Naturschutzgebiet auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Heidehof gerettet. Er war illegal in dem unwegsamen Gebiet unterwegs, verunglückte dort und wurde nur durch einen glücklichen Zufall von Wanderern gefunden. Bereits vor dem aktuellen Fall brachten sich Menschen durch illegale Befahrung und Begehung des unwegsamen Geländes in Gefahr. Polizei und Flächeneigentümerin Stiftung Naturlandschaften Brandenburg appellieren für die Sicherheit von Leib und Leben an die Einhaltung des Fahrverbotes und Wegegebotes für Wanderer.

weiterlesen